Kammermusik aus Italien, 23.-30.09.2018, Theater in Kempten, Künstlerischer Leiter: Oliver Triendl
CLASSIX Kempten - Newsletter vom 11.05.2018
Inhalt
- Kammermusik aus Italien? Gibt es die?
- Vorstellung: Giuseppe Martucci - Cellosonate fis-Moll op. 52
- Künstler: Sechs Fragen an die Flötistin Anna Garzuly-Wahlgren
- Der »CLASSIX Kempten«-Kanal auf YouTube
- Wussten Sie schon? Fakten und Geschichten zum Festival
- Der CLASSIX-Flyer 2018 zum Download
- Karten bestellen
Liebe CLASSIX-Freunde,
»a piacere – Überraschungen aus Italien«. Kammermusik aus Italien? Gibt es die? Nicht nur Sie haben wahrscheinlich im ersten Augenblick Zweifel.
Nun hat sich der Salzburger Musikschriftsteller Prof. Gottfried Franz Kasparek für uns in einem Essay der »Kammermusik aus Italien« angenommen und beschreibt, warum italienische Kammermusik nicht mit »Arcangelo Corellis stilbildenden Violinsonaten und Domenico Scarlattis gewaltigem Werk für Cembalo« endete und dass es neben Verdis Streichquartett und köstlichen »Alterssünden« Rossinis auch nach dem 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart eine Menge an italienischen musikalischen Schätzen zu heben und zu entdecken gilt.

Doch lesen Sie die ganze Geschichte... und bleiben Sie gespannt!

Herzliche Grüße aus dem Allgäu
Heinz Peller für das CLASSIX-Team

Vorstellung: Giuseppe Martucci - Cellosonate fis-Moll op. 52

Viele italienische Komponisten von Kammermusik sind hierzulande weitgehend unbekannt. Wir stellen Ihnen in den nächsten Wochen einige Komponisten und Werke vor, die 2018 auf dem Programm von »CLASSIX Kempten« stehen.

Giuseppe Martucci (1856-1909): Sonate für Violoncello und Klavier fis-Moll op. 52 (1880)
Konzert III am Freitag, 28.09.2018, 20:00 Uhr, Theater in Kempten
Er war der Sohn eines Trompeters und Militärmusikers aus Capua. Schon als Achtjähriger trat er als Pianist auf, studierte in Neapel Klavier und Komposition und machte als Solist und Dirigent eine europäische Karriere. Giuseppe Martucci ist der rare Fall eines italienischen Komponisten, der keine einzige Oper schrieb, sondern neben einem Oratorium vor allem symphonische Werke und Kammermusik ...

Martuccis gewichtige Cellosonate ist das Werk eines 24-jährigen. Es beginnt mit energischen Klavierakkorden, denen alsbald das Cello mit einem markanten Motiv antwortet. Ein poesievolles Seitenthema lässt entfernt an Schumann denken und führt zu leidenschaftlichen Dialogen der beiden Instrumente, die zwischendurch zu nachdenklichen Passagen finden ...

Lesen Sie den ganzen Artikel mit mehr Hintergrund zu Giuseppe Martucci und seiner Sonate für Violoncello und Klavier fis-Moll hier ...

Künstler: Sechs Fragen an die Flötistin Anna Garzuly-Wahlgren

Anna Garzuly-Wahlgren, Flöte
Die frischgebackene Kammermusikprofessorin (Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig) kommt nach 2016 zum zweiten Mal nach Kempten. Der künstlerische Leiter Oliver Triendl hat ihr sechs Fragen gestellt.

Du warst bereits bei »CLASSIX Kempten« zu Gast – sind dir spezielle Erlebnisse in Erinnerung?
2016 die Aufführung »Vox Balaenae für drei maskierte Spieler« von George Crumb. Drei maskierte Musiker im blauen Licht spielen die Gesänge der Wale – ein unglaublich berührender »Unterwasser«-Moment.

Was reizt dich speziell beim Raritäten-Festival »CLASSIX Kempten« teilzunehmen?
Ich liebe Kammermusik in allen Formen! Die tollen Musikerkollegen und die selten gespielten Stücke sind gleichermaßen sehr reizvoll.

Kanntest du einige der während des Festivals gespielten Stücke vorher?
Einige ja, mehrere nicht.

Wie bist du zu deinem Instrument gekommen? Welches andere Instrument könntest du dir vorstellen zu spielen?
Es gab keine Harfe in der Musikschule. So wurde mir kurzerhand die Flöte in die Hand gedrückt. Klavier und Cembalo hat mir immer auch sehr gut gefallen.

Wenn du nicht Musiker geworden wärst, dann …
… Ärztin oder Schriftstellerin.

Dein Lieblingsgericht? (Wird während des Festivals vielleicht zubereitet…)
Wiener Schnitzel – aus lauter Heimweh.

Mehr zur Biographie von Anna Garzuly-Wahlgren finden Sie hier ...

Der »CLASSIX Kempten«-Kanal auf YouTube

Kennen Sie schon unseren Video-Kanal mit Mitschnitten auf YouTube? Heute möchten wir Ihnen einen Ausschnitt aus dem Konzert II vom Donnerstag, 28.09.2017, vorstellen. Zum NachHören und NachSehen der erste Satz Allegro aus Luise Adolpha Le Beaus (1850-1927) Streichquintett c-Moll op. 54 (1900). Interpretiert von Nurit Stark (Violine I), Eriikka Maalisma (Violine II), Hariolf Schlichtig (Viola), Alexander Hülshoff (Violoncello) und Gunārs Upatnieks (Kontrabass).
Video auf YouTube ansehen...

Mehr zur Komponistin und zum Werk aus dem Programmheft 2017...

Wussten Sie schon? Fakten und Geschichten zum Festival

Wussten Sie schon, welcher Künstler bisher am öftesten beim Kemptener Kammermusikfestival aufgetreten ist? Außer Konkurrenz ist hier natürlich Mitgründer und künstlerischer Leiter Oliver Triendl, der jedes Jahr dabei war.

Der französische Hornist Hervé Joulain kam bereits sechsmal nach Kempten (2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015) und spielt – sicher zur großen Freude der Zuhörer – 2018 zum siebten Mal mit.
Mehr zur Vita von Hervé Joulain ...

Welche Künstler mit welchen Instrumenten wann und wie häufig bei »CLASSIX Kempten« zu Gast waren, zeigt Ihnen unser Rückblick aller Künstler von A bis Z.

Der CLASSIX-Flyer 2018

Der CLASSIX-Flyer 2018 ist da. Mit allen Konzertterminen, dem detaillierten
Programm und Kurzbiografien der mitwirkenden Künstler. Hier geht’s zum PDF-Download.

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Mehr Information rund um »CLASSIX Kempten 2018« gibt es im nächsten Newsletter in 14 Tagen am Freitag, 25.05.2018.
Alle Infos zum Festival immer auf classix-kempten.de.
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