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Newsletter 18.09.2020 - Werke und Künstler
Die Konzerte am Samstag, 19.09.2020 - »Ambitionierter Serenadenton«
Benjamin Schmid und Freunde
und am Freitag, 25.09.2020 - »Seiner Zeit weit voraus«
Hagen Quartett


Das Abendkonzert am Samstag, 19.09.2020, ist ausverkauft. Zusatzkonzert am Samstag mit gleichem Programm um 16:30 Uhr. Karten an der Kasse ab 16:00 Uhr.
Liebe CLASSIX-Freunde,

gleich ist es soweit und die 15. Internationale Kammermusikwoche in Kempten (Allgäu) kann beginnen. In diesem letzten von vier Newslettern, in denen wir Ihnen Werke und Programm von CLASSIX 2020 vorstellen, beschäftigen wir uns heute mit den Ensembles, die in dieser Woche konzertieren und den Werken, die sie Ihnen vorstellen möchten.

Wir würden uns freuen, wenn unser Künstlerischer Leiter, der Salzburger Geiger Benjamin Schmid, am 19. September verkünden kann: »Classix ist hiermit eröffnet!« – und Sie dabei sind!

Bleiben Sie weiter gespannt und vor allem:
Bleiben Sie gesund!
Ihr Dr. Franz Tröger
für das CLASSIX-Team
P.S.: Karten können Sie hier online bestellen oder per e-Mail an karten@classix-kempten.de oder telefonisch unter +49 (0)831-290 95.

Konzert Samstag, 19.09.2020
Ambitionierter Serenadenton

Benjamin Schmid und Freunde spielen zwei Meisterwerke des klassischen und zeitgenössischen Repertoires – auch eine Hommage an einen jüngst Verstorbenen.

Benjamin Schmid (Violine), Thomas Selditz (Viola), Enrico Bronzi (Violoncello), Christine Hoock (Kontrabass), Hervé Joulain (Horn), Ib Hausmann (Klarinette), Philipp Tutzer (Fagott), Ariane Haering (Klavier)

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
– Violinsonate Nr. 1 D-Dur op. 12/1

Krzysztof Penderecki (1933-2020)
– Sextett für Klarinette Horn, Streichtrio und Klavier (2000)

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
– Septett für Klarinette, Horn, Fagott, Streichtrio und Kontrabass Es-Dur op. 20

Ludwig van Beethoven widmete seine ersten drei Violinsonaten op. 12, erschienen 1797/98, seinem verehrten Lehrer Antonio Salieri. Wie alle zehn Gattungsbeiträge Beethovens sind auch diese als »Sonaten für Klavier und Violine« bezeichnet, entsprechend der Tradition seit dem Barock – erst in der Romantik eroberte die Geige den ersten Platz. Wie schon in den späteren Sonaten Mozarts sind jedoch auch bei Beethoven die beiden Instrumente gleichberechtigte Partner, also ist die Reihenfolge austauschbar. Ein fanfarenartiges Unisono-Motiv beider Instrumente, in seiner markanten Rhythmik typisch für den Komponisten, eröffnet den energischen ersten Satz der ersten ...weiterlesen...

Konzert Freitag, 25.09.2020
Seiner Zeit weit voraus

Umbruch und Zukunftsvisionen der Königsdisziplin Streichquartett

Hagen Quartett mit
Lukas Hagen und Rainer Schmidt (Violine)
Veronika Hagen (Viola)
Clemens Hagen (Violoncello)

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
– Streichquartett Nr. 8 e-Moll op. 59/2 »Rasumofsky«
– Streichquartett Nr. 13 B-Dur op. 130 mit Großer Fuge op. 133

Ludwig van Beethovens 1806 geschriebenen Quartette op. 59 entstanden im Auftrag des russischen Botschafters in Wien, Fürst Andrej Rasumovsky, eines Kunstfreundes und Mäzens, an den heute noch eine Straße und ein Palais in 3. Bezirk erinnern. Alle drei Werke, zyklisch angelegt, sind geprägt von fortschreitender Auseinandersetzung mit Form und Inhalt der Gattung und stellen größere Anforderungen an die Virtuosität der Ausführenden als die früheren Arbeiten des Komponisten in der »Königsdisziplin der Kammermusik«. Das 2. Quartett in e-Moll beginnt mit einem düsteren Allegro, welches schon auf das Quartett op. 95 verweist. Schattenhafte, melodisch verhangene Stimmung herrscht vor ...weiterlesen...