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Hariolf Schlichtig, Viola

Hariolf Schlichtig, Viola

Hariolf Schlichtig, Viola

Hariolf Schlichtig war nach Studien bei Max Rostal und Sandor Vegh 19 Jahre lang Mitglied des Cherubini-Quartetts, mit dem er mehrere internationale Wettbewerbe gewann, nahezu die ganze Welt bereiste, vielbeachtete CD-Aufnahmen machte und bei international herausragenden Festivals auftrat.
Als Solist spielte er u. a. in der Kölner Philharmonie, im Münchener Herkulessaal, im Brüsseler Conservatoire, bei den Wiesbadener Maifestspielen, beim Bonner Beethovenfest, unter der Leitung von András Schiff bei »Omaggio a Palladio« im Teatro Olimpico in Vicenza, im Casinosaal Basel, in der Tonhalle Zürich und in der Carnegie Hall in New York.
Mit Partnern wie Leonidas Kavakos, András Schiff, Emmanuel Pahud, dem Alban Berg Quartett und im Ensemble Villa Musica ist er kammermusikalisch tätig, u. a. beim Edinburgh Festival, Kunstfest Weimar, bei der Schubertiade Schwarzenberg und den Pfingstkonzerten Ittingen.
Seit 1987 ist Hariolf Schlichtig Professor für Viola und Kammermusik an der Hochschule für Musik und Theater in München und gibt zahlreiche internationale Meisterkurse.
Er ist Solist und Stimmführer der von András Schiff gegründeten und geleiteten »Cappella Andrea Barca«, mit der er auf den großen Konzertpodien weltweit auftritt. Mit dem Münchener Kammerorchester, mit dem ihn ebenfalls eine langjährige Zusammenarbeit verbindet, brachte er das Bratschenkonzert von Herbert Callhoff unter der Leitung von Christoph Poppen zur Uraufführung und nahm er die Bratschenkonzerte von Carl Stamitz, Franz Anton Hoffmeister und Carl Friedrich Zelter auf. Seine CD-Einspielungen wurden mit dem Deutschen Schallplattenpreis, Echo Klassik und Diapason d’Or ausgezeichnet.
Mit den zeitgenössischen Komponisten Rudi Spring, Jörg Widmann, Aribert Reimann, Friedrich Cerha, Siegfried Matthus und György Kurtag hat er mehrfach zusammengearbeitet und deren Werke z. T. uraufgeführt. Seine eigene Musik entwickelt er seit 2001 gemeinsam mit dem Bildhauer und Musiker Paul Fuchs.

Zur Website von Hariolf Schlichtig

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