Lise Berthaud, Viola

Lise Berthaud, Viola

Lise Berthaud, Viola

Lise Berthaud begann mit fünf Jahren mit dem Violinunterricht, entdeckte jedoch schon früh ihre Affinität zur Viola. Studien bei Pierre-Henry Xuereb und Gérard Caussé am Pariser Conservatoire, 2000 Preisträgerin der European Young Instrumentalists Competition, 2005 Gewinnerin des Hindemith-Preises des Concours des Genéve, 2006 aufgenommen in ein Radio France-Förderprogramm für außergewöhnliche junge Künstler, 2009 »Révélation de l’Année« bei den Victoires de la Musique Classique und 2013 Teilnehmerin des »New Generation Artists«-Programms der BBC – das sind nur einige Stationen einer steilen Karriere.
Auftritte führten Lise Berthaud auf die großen internationalen Podien und Festival wie das Théâtre des Champs-Elysées Paris oder die Londoner Wigmore Hall London, das Festival de Montpellier, das Davos Festival oder die Rencontres Musicales d’Evian, wo sie u. a. mit Laurent Aimard, Guy Braunstein, Gautier und Renaud Capuçon, David Grimal, Martin Helmchen, Daishin Kashimoto, Éric Le Sage, Emmanuel Pahud, Christian Poltera, dem Quatuor Ebène und dem Modigliani Quartett zusammenarbeitete.
Als Solistin spielte sie mit sämtlichen Orchestern der BBC (Proms-Debüt 2014), mit dem Isländischen Symphonieorchester, dem Orchestre National de Belgique, den Düsseldorfer Symphonikern, dem Orchestre National de Lyon, den Musiciens du Louvre, dem Orquestra Sinfônica do Estado de São Paulo und der Hong Kong Sinfonietta, unter Dirigenten wie Sakari Oramo, Fabien Gabel, Emmanuel Krivine, Leonard Slatkin, François Leleux, Paul McCreesh und Marc Minkowski.
Ihre Leidenschaft für zeitgenössische Musik führte zu Projekten mit Komponisten wie Philippe Hersant, Thierry Escaich, Henri Dutilleux, György Kurtág, Guillaume Connesson und Florentine Mulsant. CDs mit Lise Berthaud erscheinen bei Naxos und Aparté.
Sie spielt ein Instrument von Antonio Casini aus dem Jahr 1660, die ihr von Bernard Magrez zur Verfügung gestellt wird.

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