Theater in Kempten
400 Jahre Theatertradition …
… kann das Kemptener Stadttheater verzeichnen. Und überzeugt gerade durch seine jugendliche Frische: Umfangreich saniert und erweitert, konnte 2007 eines der ältesten und schönsten Theater Bayerns neu eröffnen. Seitdem heißt es T:K – THEATER IN KEMPTEN und setzt auf eine besondere Mischung aus Eigen- und Koproduktionen sowie auf Aufführungen durch renommierte deutschsprachige Bühnenunternehmen.
Vom Salzstadel zum Stadttheater
Zunächst nutzte man das 1353 erstmals urkundlich erwähnte Gebäude als Salzstadel. Kemptener Laienschauspieler („Komödianten“) bespielten es im 17. Jahrhundert dann zum ersten Mal. Nach der Gründung einer Theatergesellschaft und einschneidenden Umbauten im 19. Jahrhundert etablierte sich ein Stadttheater für die Bürgerschaft. Maßgeblichen Einfluss darauf hatte der Maler und kurzzeitige Intendant des Hauses, Franz Sales Lochbihler, dessen historischer Schmuckvorhang mit dem Tanz der Musen um den Gott Apoll heute noch im Theatersaal zu bewundern ist – originalgetreu restauriert.
Generalsaniert und erweitert wird das Theater seit 2007 nun den Erwartungen der nächsten Besuchergenerationen gerecht: mit einem gläsernen Foyerbau von Michael Molitor und der regnenden Wolke von Stephan Huber.
Möglich wurde und wird all dies durch das Engagement der Kemptener Bürgerschaft, die mit der Theater- und Musikgesellschaft Kempten e.V., initiiert von Theater-Mäzenatin Annemarie Simon, für großzügige Unterstützung sorgen.
















